Taekwon-DoASV Neumarkt
Taekwon-Do / Hyongs

Hyong

Eine Hyong ist eine festgelegte Abfolge von Abwehr- und Angriffstechniken. Die einzelnen Aktionen stellen einen Kampf mit einem imaginären Gegner dar.

Im traditionellen Taekwon-Do werden 20 Hyongs gelehrt. Sie wurden zwischen 1955 und 1964 unter dem General und Botschafter Choi, Hong-Hi entwickelt. Zumeist sind es verdiente Persönlichkeiten Koreas die in die Namensgebung der Hyongs mit eingeflossen sind.

  1. Chon-Ji19 Bewegungen
  2. Dan-Gun21 Bewegungen
  3. Do-San24 Bewegungen

01 CHON-JI (19 Bewegungen)

Übersetzt bedeutet Chon-Ji "der Himmel und die Erde". Diese Form besteht aus 19 Bewegungen und steht als Symbol für den Anfang von allem und daher auch sinnbildlich für den Einstieg in das Taekwon-Do.

Die beiden Schritte vor und wieder zurück am Ende der Hyong stellen die Wanderung des Menschen zwischen Himmel und Erde dar. Es ist seine Aufgabe all dies im Gleichgewicht zu halten.

Bewegungsabfolge:

02 Dan-Gun (21 Bewegungen)

Der koreanische Volksheilige Tan-Gun gründete, der Sage nach, im Jahre 2333 vor Christus Korea. Dem Mythos folgend, soll er der Sohn des Himmelskönigs und einer Menschenfrau (Dan = Helligkeit, Licht von Sonne und Mond zusammen, Erleuchtung; Gun = König und hoher Priester) gewesen sein.

Im Alter von 1908 Jahren erlangte er die göttliche Erleuchtung auf dem Berg Asa Dal San und fuhr so in den Himmel auf.

Bewegungsabfolge:

03 DO-San (24 Bewegungen)

Unter dem Pseudonym Do-San widmete der koreanische Patriot Ahn Ch'ang-Ho (1876-1938) sein Leben der Bildungsförderung in Korea und der Unabhängigkeitsbewegung der Jahre 1910-1945 gegen die japanische Besetzung.

Während der japanischen Besatzung wurden alle nationalen Identifikationsmerkmale der Koreaner unterdrückt, so dass es sich Ahn Ch'ang-Ho zu Ziel gesetzt hat möglichst viele Unterlagen zur Geschichte, Sprache, Schrift, Geschichtsschreibung Koreas aus dem Ausland zusammenzutragen und zu veröffentlichen.

Bewegungsabfolge: